Im ernst kann es sein, dass ein Mensch so merkwürdig ist dass wirklich niemand einen ertragen kann?
Ich weiß echt nicht mehr was falsch mit mir ist. Wie im letzten Post erwähnt habe ich letzter Zeit einen Typen gedatet. Ich hab mich eigentlich nur mit ihm getroffen weil er mir auf dem Fetsival, wo wir uns kennen gelernt haben, echt richtig symphatisch war. Naja jeden Falls hat er mir dann beim ersten Date dann vorgeleihert wie gern er mich hat und blablablaaaa (passiert mir immer beim ersten oder spätestens beim dritten Date ... -.-). Am Anfang war er sehr interessiert, nur schein ich auf den zweiten Blick doch eher ein Scheißhaufen zu sein, denn jetzt meldet er sich um Treffen klar zu machen, weil er wahrscheinlich annimmt, dass er mich rumkriegen könnt. Ja ganz sicher.... NICHT. Naja so was passiert mir ständig. Und jetzt wo ich Freitag ausziehe in diese fremde Stadt mit diesen ''tollen'' fremden Menschen sind meine Ängste vor Ablehnung, durch diese Geschichte, nur noch viel größer geworden. Yey :D
Ich mein hier zu Hause hab ich wenigstens meine fette Katze aber ab Freitag hab ich keine Katze mehr, keinen Freund und keine Freunde. Neuer persönlicher Tiefpunkt erreicht ><
Ich hab echt einen riesen schieß vor der neuen Stadt. Ich kenn mich nicht aus. Kein Stück. Und da ich so schön krampfhaft schüchtern bin werde ich sicher total untergehen. Ich mein ich trau mich nicht mal Verkäufer im Supermarkt anzusprechen ...
Also kann ja alles echt nur super werden... oder nicht?
Sonntag, 22. September 2013
Donnerstag, 12. September 2013
Die Dinge, die in meinem Kopf vor gehen, kann nicht mal ich selbst begreifen. Nicht erklären und genau so wenig verstehen. Ich habe diese ständigen Gedanken die in mir rum kreisen und so ziemlich alle ergeben einfach keinen Sinn...
Der dominierenste Gedanke ist glaub ich der Wunsch nach Anerkennung oder so was. Ich weiß nicht, ich hab einfach verdammt große Angst vor dem allein sein und durch diese Angst entstehen so viele komische Sachen. Ich mach mich einfach ständig selbst total fertig und zieh mich mit meinen Gedanken runter, weil allein der Gedanke, dass mich jemand den ich nett finde, nicht interessant finden könnte bringt mich innerlich um.
Ein Beispiel wäre der Typ den ich vor kurzem angefangen hab zu daten. War alles ganz nett und easy und er schien mich auch zu mögen mehr als mir eigentlich lieb war, aber als er dann anfing sich nicht mehr so regelmäßig zu melden und etwas desinteressiert zu wirken, hat mich das echt in den Wahnsinn getrieben. Nicht weil ich ihn unbedingt will, sondern weil ich einfach nicht allein sein will....
Ich hab einfach diese schreckliche Angst nicht dazu zu gehören.
Ich weiß nicht wovon diese merkwürdigen Ängste kommen. Vielleicht liegt es daran, dass ich ziemlich zwiespältig im Krieg meiner Großeltern väterlicherseits und meiner Mutter aufgewachsen bin und dass mein Junkie Vater mich immer hat hängen lassen oder, falls er dann mal aufgetaucht ist, so zugedröhnt war, dass er entweder zu beschäftigt mit kotzen und einschlafen war. Manchmal scheints mir, dass ich einfach einen verdammt beschissenen Vaterkomplex hab, aber wer weiß das schon?
Ich weiß nur, dass mich der ganze Kram langsam echt fertig macht.
Ich war nie einer dieser Mädchen, die richtig dazu gehört haben. Sogar im Kreis meiner Cliquen war ich meist der Außenseiter. Als meine ''Emo-Phase'' dann anfing hab ich mich damit so ziemlich komplett ins Abseits geschossen. Familie, Freunde und so ziemlich Alle haben mit dem Finger auf mich gezeigt, bis ich nach einigen Jahren meiner Rebellion dann dem Druck von aussen nachgegeben habe und meinen Stil abgelegt hab. Seitdem steh ich ziemlich oft mit mir selbst im Konflikt. Also gehts seit so ca. 3 Jahren deshalb auch noch in mir drunter und drüber...
Ich bin jetzt 19 und habe keinen blassen Schimmer davon wer ich bin und was ich gern sein würde, weil ich das Gefühl hab, dass ich nur noch durch meine Ängste handel und diese mich langsam schon definieren. Davon abgesehen wusste ich eh nie wirklich wer ich bin... ich stand so ziemlich immer im Konflikt ''Das will ich - Das will meine Mutter'' und leider hat meist die Seite der Mutter gesiegt. Was hat ich denn auch für eine andere Wahl? Ich bin ihr hoffnungslos unterlegen...
Bald hab ich die Chance auf einen Neuanfang. Ich zieh in eine andere Stadt. So einigermaßen weg von der Kontrollgängen meiner Mutter. Aber hier fangen die Ängste wieder an. Ich mein ich alleine in einer neuen Stadt. In der Uni mit so vielen Menschen die mich hassen könnten. So vielen die auf mich herab sehen könnten.
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